Was ist Selbstliebe?
Und wenn es an ihr mangelt, sie fehlt?
Es klingt beinahe banal, aber es ist die Liebe zum Selbst. Zum eigenen Wesen, seelischem
Komplex aus verschiedenen Anteilen. Lebenwichtig sind sie, verbinden und ermöglichen
sie uns erst das Leben -
Die Angst gehört dazu, der Mut, die Liebe,
Übersichtlich benannt: Alle Gefühle, eine jede kognitive Leistung, die Erinnerungen und Erfahrungen, das Träume das Unbewusste, ect, und natürlich der Körper als Wohnsitz des Ganzen.
Grundsätzlich ist es ratsam die Bewertung der einzelnen Gefühle zu überprüfen.
Diese wird erkennbar, wenn man ihnen ein „Ranking“ zuordnet, beispielsweise 10 Punkte für „sehr angenommen“ bis 0 Punkt für „sehr abgelehnt“. Und dann kann man an den Abgewerteten arbeiten.
DIE GEGENSPIELER: GLAUBENSSÄTZE
Die (vorhandenen) Bewertungen stammen aus der Charakterbildung in jungen Jahren,
Sie sind geprägt durch die Autoritäten, in der Regel Vater und Mutter. Hier wirken auch die Einordnungen der Kultur, Ethik, Moral und eventuell auch die einer Religion mit.
Und damit sind es keine eigenen Validierungen.
Nun ist es eine Frage des Mutes zur Souveränität, sich über diese Prägungen zu erheben.
Diese Prozesse instabilisieren die Identität, da sich Orientierungen verändern. Da muss man durch, vielleicht auch mit Unterstützung einer Begleitung.
SELBSTLIEBE -
Dies versteht sich im Sinne des Ausgeführten in der Liebe zu allen Teile des Selbst.
Die Summe dessen kumuliert im entsprechenden Maß zur Selbstliebe.
Auch die unbequemen Anteile sind für das Leben relevant.
Und je weniger sie respektiert werden, beginnend vielleicht nur als Notwendigkeit, um so geringer wirken sie sich in der Selbstliebe aus.
Also: Selbstliebe lässt sich durch die Menge der Anteile steigern, die man liebt.
Und da gibt es viele Anteile deiner Selbst,
die geschätzt bis liebenswert sind, etwa die Liebe oder die Freude. Die kann man gut mögen.
Aber auch die anderen, die schwer sind, in schwierigen Lebenslagen anzutreffen sind.
Und genau das gehört zum Leben ebenso dazu -
Und die Teile dann, Traurigkeit und Wut seien beispielsweise genannt, sind genau die, die wir dann brauchen, um die Situationen darin zu überstehen. Und mehr noch, daraus zu wachsen und Neues zu beginnen. Ein Ende eines Lebensaspektes ändert sich gerade.
Loslassen tut weh. Die „Medizin“ dazu ist die Traurigkeit.
Und Wut distanziert, wenn nötig, angemessen im Sinne ihrer Natur.
Gefühle sind positiv oder negativ bewertet. Persönlich geprägt oder kulturelle, im Sinne einer Identität. Manche gar abgelehnt oder unterdrückt.
Du brauchst sie aber zum Leben.


Die Neujustierungen der inneren Werte sind ein Akt der persönlichen Freiheit.
Dazu gehört möglicherweise auch eine Veränderung der Fehlertoleranz.
Hier ist hilfreich nachsichtig mit sich zu sein, wenn mal etwas nicht gelingt, man sich irrt oder irgendwie verläuft.
Schließlich lernen wir hierdurch, entwickeln uns weiter und wachsen daran.
Selbstliebe wächst also durch Selbstannahme und durch souveräne Prozesse im Sinne einer Neubewertung.
In diesen Prozessen unterstützen Medizinleute mit den entsprechenden Mitteln.


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Indianerpfad
Komplementäre
Medizin für das Leben und die Seele
DIE SEELE, DER MENSCH UND DIE SELBSTLIEBE