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Die Erforschung des pränatalen Lebens ist in den letzten Jahren zu bedeutsamen Erkenntnissen gelangt 1).

In großen Studien widmete man sich weltweit der Frage, welche Prägungen das Kind aus dem Leben im Mutterleib mitbringt. Deutlich wurde, dass eine körperliche wie auch psychische Prägung geschieht.

Diese ist abhängig von der Lebenssituation der Mutter, ihren Gefühlen und dem möglichen Stress, den sie empfindet. Etwa: Tod eines nahen Angehörigen, Wut, Angst, Kampf, Gewalt, Armut, Beruf, Trennung…

 

Neben den emotionalen (Mit)-Empfindungen des Kindes und der Prägung des Nervensystems werden auch biochemische Informationen über Plazenta und Nabelschnur an das Kind gesandt. All dies ist eine Vorbereitung auf die Welt, in die das Kind hineingeboren wird.

 

PHYSISCHE UND PSYCHISCHE AUSWIRKUNGEN

 

Die Grundprägung aus der Zeit im Mutterleib beinhaltet die wichtigsten Informationen für den neuen Menschen im Sinne des Überlebens, der Anpassung.

 

So haben beispielsweise traumatische Erfahrungen der Mutter Auswirkungen auf die organische Entwicklung des Gehirns, der Amygdala (Angstzentrum), des Hippocampus (verantwortlich u.a. für Lernprozesse), der Stoffwechselorgane, des Nerven- und des Immunsystems…

 

Kinder dieser (traumatisierten) Mütter weisen eine geringere Zuckertoleranz auf. Allergien und ein höherer Body-Mass Index sind wesentlich häufiger zu beobachten. Haut- und Stoffwechselerkrankungen kommen vermehrt vor.

 

Auf der psychischen Ebene vermindern sich die Stresstoleranz und die Resilienzbreite 2), in der Gefühle gelebt werden können, statt sie als bedrohlich zu empfinden. Es sind eher Schreikinder, als in sich ruhende, zufriedene Babys.

 

DIE SEELISCHE EBENE

 

Aus der schamanischen Sicht auf die Seele sind die Potentiale des Kindes betroffen. Sie beinhalten das Urvertrauen in das Leben selbst, in das Lebensrecht, in das Gefühl, einen Platz im Leben zu haben (…).

 

Menschen mit traumatisch bedingt verlorenen Seelenanteilen aus der Zeit im Mutterleib zeigen Symptome von Lebens-Unsicherheit und haben oft das Gefühl, im Leben nicht wirklich ankommen zu können.

Auch Angststörungen stehen damit oft in Zusammenhang.

 

Auf der körperlichen Ebene sind in der Ethnomedizin die gleichen Beobachtungen bekannt, die nun in der wissenschaftlichen Forschung erkannt und bewiesen wurden.

 

PRÄGUNGEN SIND INFORMATIONEN

 

In den pränatalen Prägungen nimmt das Kind, wie ausgeführt, durch das Gefühlsleben der Mutter Informationen über die Umwelt auf.

 

Die Informationen über die (Erlebnis)-Welt der Mutter beschreiben ihre Situationen, ihre Umgebung und ihre Gefühle darin. Nun ist der erwachsene Mensch aber in anderen Situationen, hat eine andere (soziale) Umwelt und lebt sein eigenes Leben mit seinen Gefühlen - allerdings mit den „Vorgaben“ aus dem Mutterleib.

Dies passt oft nicht zusammen.

 

Der Begriff „Information“ stammt etymologisch aus dem Lateinischen. Das Wort „informare“ bedeutet: In Form bringen, gestalten.

 

Wenn also die pränatalen Informationen eine Anpassung an die zu erwartende Welt gestalten, wäre es dann nicht möglich, die pränatalen Informationen quasi zu überschreiben, sie zu verändern? Wäre es nicht möglich, die nicht verstoffwechselbaren Gefühle aus dieser Zeit zu erlösen, zu helfen, dass sie verstoffwechselt werden können?

 

Diesen Weg gehen wir ganzheitlich im De- & Reconditioning und der Pränatalen-Trance-Arbeit.

1) Forschungen u.a. der Psychologin Sonja Entringer und der Neurowissenschaftlerin Claudia Buß von der Charite´ Berlin und des Psychologen Gunther Meinlschmidt, Universität Basel, sowie Joan Luby, University St. Louis.

 

2) Resilienz = psychische Widerstandskraft; die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen und daraus einen Gewinn zu erzielen, etwa für das Selbstvertrauen.

Literaturhinweise/Quellen (Auswahl)

 

Von der Wahrheit, die frei macht. Tiefenpsychologische Basistherapie. W.H. Hollweg

 

Das Gedächtnis des Körpers. Joachim Bauer

 

Frühe Bindung und kindliche Entwicklung. John Bowlby

 

Das Geheimnis der ersten 9 Monate. Unsere frühesten Prägungen. Hüther und Krens

 

Ein Kind entsteht. Lennart Nilsson

 

Leben und Geburt. Behrmann und Sturm

 

Fachtagungsdokumentationen der Internationalen Studiengemeinschaft für pränatale und perinatale Psychologie und Medizin (www.isppm.de)

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