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Indianerpfad

 

Komplementäre Medizin für das Leben und die Seele

 

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DER ZWEIFEL UND DER VERSTAND

 

Im Zustand des Zweifelns bietet der Verstand zahlreiche Möglichkeiten der Wegfindung an. Aber ist er dafür kompetent? Es geht ja um eine Entscheidung für die Zukunft.

 

Und der Verstand kann nur nachdenken. Ein Prophet ist er nicht.

Er stellt also, mit dieser Aufgabe betraut, einen Bezug zur Lebensgeschichte her, um aus den Erfahrungen heraus eine Prognose abzugeben. Und er berücksichtigt im Sinne der Angst Erlebnisse, die zu vermeiden sind. Einen schmerzhaften Fehler muss man ja nicht wiederholen. Vielleicht ist das richtig. Mag aber auch sein, dass es diesmal anders ausgeht. Man ist ja kein Kind mehr.

 

Die Verzweiflung

 

Ein schlechter Witz ist: Der Mensch hat Zweifel, denkt sich darüber das Hirn wund, und zweifelt an den Ergebnissen. Und dann dreht sich das Gedankenrad immer weiter - bis in die Verzweiflung hinein. Eine Entscheidungsfindung ist so nicht möglich.

Quälende Stagnation ist die Folge. Und das Dumme ist: Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

 

Dabei ist es recht einfach: Die Zweifel an der Kompetenz des Verstandes sind ja berechtigt.

Was ist wirklich stimmig für mich? Ganzheitlich gesehen.

Wie fühlt sich der eine Weg an, wie der andere.

Was sagt das Herz dazu, oder etwa die Weiblichkeit, die Männlichkeit?

 

Auffällig ist, dass in Entscheidungsschwierigkeiten und Verzweiflung gerade die Menschen geraten, die gerne das Leben planen, es zu kontrollieren versuchen.

Und hier muss jeder Kontrollversuch scheitern. Es ist geht bis in das Wahnhafte,

wie auf diese Art und Weise Fehler vermieden werden sollen. Und dadurch Leid geschieht. Mehr: Mythos und Logos.

 

Der Umgang mit dem Zweifel:

 

- Danke für die Optionen.

- Was ist für mich (ganzheitlich) stimmig?

- Entscheidungen müssen innerlich reifen dürfen. Keinen Zeitdruck also.

- Wenn eine Option stimmig ist: Mit Mut dafür gehen. Das ist Selbstbestimmung.

- Ein Fehler ist nicht schlimm. Man kann ihn ja auch meist wieder korrigieren.

- Bewährte offene Räume nutzen, beispielsweise die Visionssuche.

 

Kritisch sehen:

 

‚Gute Freunde’ um Rat bitten. Kann hilfreich sein, aber die wissen es ja auch nicht besser… Und hole ich den Rat von 10 FreundenInnen ein, dann bekomme ich vielleicht auch 10 Meinungen. Man könnte sie auch gleich abstimmen lassen.

 

Letztendlich muss der Mensch ja selber den Weg zu gehen, für den er sich entscheidet.

 

Und diese Reise ist ein Abenteuer, in dem auch der Zweifel seine Rolle spielen muss.

 

 

PS: Danke für den Zweifel. Die Seite ist hier gut aufgehoben.

Ich überlege gerade, ob dieses Thema wirklich gut unter der Seite ‚Verstand’ aufgehoben ist.

 

Ich zweifele also an einer Entscheidung.

Und das ist gut so.

 

Ein Zweifel stellt mir eine Frage und gibt vielleicht sogar eine Alternative: Zwei-Fel.

Gibt es mehrere Möglichkeiten der Entscheidung, dann wäre es im Wortsinne ein Drei-Fel.

Oder ein Viel-fel.

 

Das ist mehr als nur ein Wortspiel.

Es sind Optionen. Erst einmal.

Symbolbild für Zweifel

MENSCH UND VERSTAND

 

DER ZWEIFEL

Ein Zweifel ist also im Grunde reflektorischer Natur.

 

Er stellt sich bei Entscheidungen oder Entschiedenem ein. Und, das mögen wir am Zweifel nicht:

Er geht mit dem Gefühl von Unsicherheit einher. Mit Irritation.

 

Im Schatten des Zweifels lauert die Möglichkeit des Fehlers - und dahinter die Konsequenzen dessen:

Der Irrtum, die Konsequenz, vielleicht auch die (vermutete) Strafe.

 

Was tut der Mensch also?

Er versucht dem Zweifel zu entkommen. Mit einer Entscheidung, zumeist.

Und wie entscheidet man? Der Verstand kommt da schnell zur Hilfe: Wir bewerten. Irgendwie.

Oft aus den Erfahrungen heraus, die wir mit dem Thema gemacht haben. Beispielsweise im Sinne einer Vermeidung - auf die Beziehung lasse ich mich nicht ein. Da bin ich schon einmal gescheitert, und so weiter.

Apropos Scheitern

 

Wir scheitern immer wieder.

Und wir machen Fehler.

Immer wieder.

 

Und damit haben wir als Kind

unglaubliche Fortschritte gemacht.

 

Eine Sprache gelernt, das Gehen,

und Vieles mehr.

 

Soziale Kompetenz entsteht auch so.

 

Wie oft sind wir hingefallen?

Aber so haben wir gelernt.

Und wir fallen immer noch.

 

Will sagen: Nur Mut zum Scheitern.

Ohne Mut zum Scheitern kein Werk