Arbeitsweisen der Ethnomedizin
Erstaunlicherweise (?) gibt es zahlreiche Abhandlungen über die Charakterbildung und diverse Methoden dazu. Wie man einen Menschen prägt, das ist erforscht.
Aber wie man einen Menschen entprägt und ihm die Möglichkeit zurückgibt wieder ganz
er selbst zu sein -
Und genau das tun wir Medizinleute: Wir begleiten Schritte, dass der Mensch mehr und mehr werden kann, wer er wirklich ist. Zu empfehlen ist die Jahresgruppe der School of Shamanic Healing Arts, in der wir durch diese Themen gehen.
Ein Teil der School sind die Methoden der Pränatalen Arbeiten: Prägung beginnt bereits im Mutterleib.
Wir verwenden und erlernen in der School auch die Methoden des Coachings der dynamischen
Seelen-
Der Mensch ist im Grunde mit allen Eigenschaften und Potentialen geschaffen, die er für ein erfülltes Leben benötigt.
Im Elternhaus sind nun einige davon willkommen, andere nicht. Manche werden abgelehnt oder bestraft, (wie z.B. Wut), oder tabuisiert, (wie z.B. Sexualität).
Andere werden gefördert oder belohnt.
In der Charakterisierung des Menschen geht alle potenzielle Vielheit durch den Filter der Erziehung.
Es wird ein Raster durchlaufen, das aus familiären, kulturellen, gesellschaftlichen und religiösen Ansichten besteht.

Wie ein Filter für seelische Potentiale wirken auch traumatische Erfahrungen.
Der Mensch verliert Eigenschaften und Fähigkeiten auf dem Weg durch das Leben.
Gerade in jungen Jahren ist dies sehr prägend.
Es sind Verluste von Verbindungen zu wesentlichen Aspekten des Eigenen.
Diese Formen von inneren Dissoziationen erfahren Ergänzung durch übernommene Verhaltensweisen, Glaubensmuster und Denkweisen.
All dies ist der Charakter (griechisch): Das Geprägte.
Hier geht es also nicht um einen guten oder schlechten Charakter – eine gute oder schlechte Prägung.
Das Geprägte ist ungleich dem eigentlichen Wesen des Menschen.
Im Sinne der Seele stellt jede Form von Charakterisierung einen Verlust da.
Der Mensch ist zudem mit seiner Prägung identifiziert.
Eine So-
über die Auswirkungen der Prägungen, als dass sie das eigentliche Wesen beschreiben könnte.
Es hat sich schliesslich nie wirklich entfalten dürfen.
Aus den überlebten Fragmenten wird eine Identität gewonnen
Dies macht eine Veränderung auf sozialen oder psychischen Ebenen schwierig, da jede Maßnahme (für die Identität) existenziell bedrohlich wirkt, und somit innere erhaltende Kräfte wirksam werden. Wir nennen diesen Überlebensprofiteur „Statiker“.
Man könnte auch sagen: Der Mensch hält eisern am Glauben fest, er sei sein Charakter.
Durch die Charakterisierung kommt es im Inneren zu erheblichen Konflikten.
In der seelischen Natur des Menschen ist jeder Anteil zugleich auch ein Potential, das es zum Leben braucht. Was nötig ist, ist da. Dank der Evolution.
Und alle sind „auf gleicher Augenhöhe“.
In diese inneren Zufriedenheit brechen nun die prägenden Erlebnisse ein:
Abwertungen und Aufwertungen, Verbote, Scham, Strafe, Tabus.
Das macht krank.
Man kann es nicht anders sagen.
DIE AUSWIRKUNGEN DER CHARAKTERBILDUNG AUF DIE SEELE
Wie bereits ausgeführt kommt die Seele als ein Ganzes mit vielen verschiedenen Anteilen ‚auf die Welt‘. Diese stehen für die Potentiale und die Fähigkeiten, die ein Mensch ganz natürlich besitzt.
Die Charakterbildung hat starke Einflüsse auf die seelischen Anteile.
Es kommt zu Dissoziationen, also zu Abspaltungen von Seelenanteilen, wie etwa des Urvertrauens oder der Wehrhaftigkeit. Es entstehen Verbindungen, beispielsweise zwischen der Angst und dem Verstand. Seelenanteile werden in ihrer Funktion umgewidmet, da ist die Angst zu nennen, die einen Schutzauftrag übernehmen soll. Und es gibt auch Anteile, die durch die Charakterbildung gestärkt werden.
Dies stellt eine Anpassung dar, die den Wechsel in den Überlebensmodus ausmacht.
Die Seele hat also ihre Ganzheit und ihren natürlichen Zustand verloren. Das ist der Preis des Überlebens. Die Auswirkungen auf das Seelische gehen mit dem Verlust ihrer natürlichen strukturellen Integrität einher. Die Seele verliert ihre Ausgewogenheit, ihre Balance.
DIE SEELISCHEN SYMPTOME AUS DER CHARAKTERBILDUNG
Die Seele symptomatisiert den Zustand der betroffenen Seelenanteile im Sinne einer Analogie auf die Psyche und den Körper.
Die einfachste Symptomsprache der Seele liegt in ihrem Ausdruck auf der Ebene des Verhaltens. Hier erkennen wir in Blockaden, dass Seelenanteile nicht gelebt werden können. Und offensichtlich sind auch Überlebensmodi, die sich beispielsweise in einem übertriebenen Egoverhalten, oder auch in Gefühlskälte und Vermeidungsstrategien ausdrücken.
Dissoziierte Seelenanteile sind nicht einfach weg, wenn sie nicht gelebt werden. Wenn etwa Wut prägungsbedingt abgespalten und unterdrückt wird, dann ist sie dennoch mit ihrer starken Energie vorhanden, darf nur nicht Teil des Lebens sein. Die Seele würde dies irgendwann beispielsweise in einem Magengeschwür symptomatisieren.
Somit landet schließlich das seelische Symptom auf der körperlichen Ebene…


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Komplementäre
Medizin für das Leben und die Seele
DIE PRÄGUNGEN DES MENSCHEN
SEELE UND CHARAKTER