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Dynamische-Seelen-Aufstellung®

Aktuelles


Kontakt:

vogelportal@gmail.com



Einzel- und Paar-Arbeit nach Vereinbarung


Auch am Aufstellungstag in Zürich am 12.11.2017




Termine 2018


Coaching-Ausbildung

in der Schweiz:

Modul 1

20.-23.9.2018 und 29.11.-2.12.2018


Modul 2

März + Mai 2019



Dynamische-Seelen-Aufstellung®

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Nacharbeit


Je nach Klientin, Aufstellungsinhalt und -verlauf können anschließende Arbeiten geboten sein, um bei der Integrationen des Erlebten und Entwicklung der Anteile Hilfestellungen zu geben. Im Fokus liegt auch die Fortsetzung der dynamischen Prozesse.


Kontraindikationen


Wenig erfolgversprechend ist die Arbeit mit sedierten Personen (Alkohol, anderer Drogeneinfluss, Sedativa). Psychopharmaka lassen in einer niedrigen Einstellung die Arbeit zu. Die Arbeit mit Menschen, die an Schizophrenie oder Psychosen leiden, ist grundsätzlich möglich, sollte aber (evtl. zusätzlich) von einem Therapeuten/ Psychologen begleitet werden. Das richtige Setting ist bei psychisch Erkrankten ein kleines Kunststück. Siehe auch Resilienz.


Ausbildung im Coaching


Die Komplexität und die seelische Tiefe der dynamischen Seelenaufstellungen stellen einen hohen Anspruch an den/die Coach. Ein verantwortlicher Mensch wird dies nicht ohne Ausbildung und Erfahrungen anbieten. Im Herbst 2017 beginnt hierzu eine Ausbildungsreihe in der Schweiz (Thurgau).

Seelenaufstellungen


Dynamische Seelenaufstellungen sind keine systemischen Familienaufstellungen. Sie unterscheiden sich in Inhalt, Ausrichtung, Vorgehen und Coachingmethoden.


Die wichtigsten Elemente dynamischer Seelenaufstellungen:


Systemfreiheit


Es gibt kein System, mit dem man die Seele verstehen könnte. Sie lässt sich nicht in ein mentales Konstrukt einordnen. Sie ist mehr als das. Die Seele „funktioniert“ nicht in logischen oder kausalen Mustern. So hilft kein mentales System, das auf einer Logik basiert.


Die Seele bedient sich der Analogie, um sich und ihren Zustand auszudrücken. So werden durch Seelenauf-stellungen Räume angeboten, in der sich die Seele und ihre Teile analog zu ihrem Befinden ausdrücken können. Auf dieser Ebene geschieht eine Kommunikation mit der Seele in einer analogen Sprache.

Kommunikation


In Sinne der analogen Sprache der Seele ist das Leben (das Verhalten des Menschen) in bestimmten Situationen wie ein Gleichnis zu verstehen, das das innere seelische Befinden ausdrückt. Dies bedeutet, dass hier eine Ebene der Kommunikation vorliegt, in der die Seele quasi über das Leben zum Menschen spricht. Diese Kommunikation wird zum Dialog, wenn über das (Er-)Leben zur Seele gesprochen wird. Und das ist eine Grundlage der Seelenaufstellung.

Stellvertreter


Klient und Stellvertreter bei Seelenaufstellungen


Da Erlebbarkeit die zugrunde liegende Ebene der Kommunikation mit der Seele ist, müssen auch alle aufgestellten seelischen Teile „lebendig“ sein. Es ist also hier nicht zulässig, mit Gegenständen als Stellvertreter zu arbeiten. Es sind Menschen nötig, die als Stellvertreter seelischer Teile agieren, reagieren, sich ausdrücken, kommunizieren… Nur so ist die eigene Seele erlebbar – für den Klienten, wie auch für den/die Coach, der ja unter Umständen aus dem Geschehen heraus den nächsten Schritt des Erlebens initiiert.


Skulptur

Authentizität


Die Aussagen und der Erfolg einer Seelenaufstellung sind abhängig von der Authentizität der Stellvertreter. Es ist also keine „Rolle“ zu interpretieren, sondern es gilt in emotionaler Wahrnehmung zu empfinden und dem Ausdruck zu geben. Auf die Authentizität muss der/die Coach besonders achten, da sonst die seelische Ebene des Dialogs nicht erreicht wird.


Seelischer Informationsfluss zu Stellvertretern


Die Seele besitzt grundsätzlich alle Informationen über ihre Teilaspekte. Diese sind im seelischen Feld enthalten. Es ist zu wissen wo in diesem Feld welche Informationen abrufbar sind. Je nach Aufstellungsmethode variiert die Übergabe (KlientIn), bzw. Annahme (StellvertreterIn) seelischer Informationen.

Das Sicherstellen eines inhaltstiefen Informationsflusses ermöglicht auch Verlorene Teile wieder anbindendie Authentizität der Stellvertreter.


Seelenraum


Es ist anzuraten für die Arbeit eine ausreichende Fläche zur Verfügung zu stellen. Als Minimum gelten 20 qm. Ideal sind 40 qm, um den Handlungen und Emotionen genügend Raum anzubieten zu können. Der Praxis- oder Seminarraum steht während einer Aufstellung analog zum Seelenraum des Klienten.  Alles, was im Inneren ist, darf sich hier ausdrücken. Dies bedeutet auch, das hier mögliche Autoritätspersonen (z.B. Eltern) sein können, wenn sie in einem Bezug zu seelischen Teilen stehen. Sie müssen im Seelenraum aber nicht verbleiben.

Regeln


Es gibt nur 3 Regeln.


1.) Stellvertreter (eigener) Seelenteile verlassen den Seelenraum nicht. Eine Ausnahme ist der Gang zur Toilette. (Eine Aufstellung wäre nicht mehr erlebbar oder zu coachen, wenn sich das Geschehen über ein ganzes Haus verteilen würde).


2.) Keine körperliche Gewalt. Im Grunde können alle Emotionen im Seelenraum Ausdruck finden, auch extreme Wut, z.B. gegen den Vater oder einen Täter, aber auch autoaggressives Verhalten ist möglich.


3.) Die große Aufstellung dauert so lange, bis das Thema gelöst ist. Aufgrund der Tiefe einer seelischen Arbeit ist es nicht zulässig, an einem Punkt (z.B. der Stagnation) abzubrechen. Dies ist ein wichtiger Vertrauens-aspekt und eine Verpflichtung für den Klienten, aber auch für den/die Coach und die Stellvertreter.


Die Akzeptanz der Regeln wird vor Beginn von allen Teilnehmern/

innen eingeholt.

Seelen-Aufstellung


Geschehen und Handlungen


Grundsätzlich agieren und reagieren die seelischen Teile des Klienten frei für sich, unter-, mit- und auch gegeneinander: So, wie im Leben des Klienten auch. Dies ist unbedingt zu ermöglichen, also nicht über häufige Interventionen des Coaches zu stören. Der Coach hat zu beobachten und den Klienten zu begleiten – so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Der Klient arbeitet an seiner seelischen Architektur, nicht der/die Coach.








Dynamik


Das Gruppenverhalten der seelischen Anteile ist vergleichbar mit dem einer Gruppe von Menschen. Durch die Aufstellungsarbeit kommt es zu unterschiedlichen Impulsen auf die einzelnen (inneren) Gruppenmitglieder, wodurch gruppendynamische Prozesse initiiert bzw. verstärkt werden. Diese Impulse setzt vor allem der (begleitete) KlientIn selbst, aber auch der/die Coach direkt und indirekt.


So kommt es zu dynamischen Prozessen, die eine wachsende Bewegung zur Akzeptanz und Integration aller Teile in das Leben ermöglichen. Der dynamische Prozess wird u.U. durch eine Folgearbeit begleitet.

Die Teile zusammenfügen

Autorität


Der/die Coach ist nicht die Autorität einer Seelenaufstellung, sondern der/die Klientin. Es ist (auch) der Sinn einer derartigen Arbeit, dass der/die Klientin sich als Souverän erlebt, der die Architektur der eigenen Seele ergründet und neu ordnet.

Dies ermöglicht die wertvolle Erfahrung von Lebenskompetenz und gibt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zur Veränderung und Heilung. Das ist wesentlich für die Integration und die Nachhaltigkeit einer seelischen Arbeit.


Vorgespräch und Nachgespräch


Im Vorgespräch geht es um das Anliegen des/der KlientenIn. Der/die Coach wählt dem Thema entsprechend die ideale Form der Aufstellung und legt gemeinsam mit dem KlientenIn die seelischen Teile fest, die erlebt werden wollen. (Siehe Setting).


Im Nachgespräch geht es um die Integration des Erlebten und der seelischen Teile in das Leben. Es gibt spezielle Hinweise für einzelne Seelenteile und ihre Bedürfnisse. Ebenso werden dem/der KlientenIn Methoden vermittelt, die ermöglichen nicht in alte Muster zurück zu fallen und die inneren dynamischen Prozesse zu verstehen und zu unterstützen.


Setting


Mit diesem Begriff sind die Wahl der Aufstellungsform und darin die Auswahl der Seelenanteile benannt. Das Setting richtet sich nach dem Anliegen des/der KlientenIn und der involvierten Teile. Es ist auf Sinnhaftigkeit, Ausgewogenheit (siehe Resilienz) und Übersichtlichkeit zu achten. Ein Setting wird während einer Aufstellung erweitert, wenn sich durch Verlauf ergibt, dass ein weiterer Teil Ausdruck finden möchte, bzw. für eine Lösung relevant ist.

Resilienz


Ein/e Klientin muss diese Arbeit (er)leben können, ohne überlastet oder retraumatisiert zu werden. Die Frage ist also: Wieviel ist nötig, um zu einem Erfolg zu kommen und wieviel ist möglich, ohne den KlientenIn zu überfordern? Die Frage der Resilienz fließt ein in die Wahl des Settings. Der/die Klientin muss mit dem Arbeitstempo gehen können. Bei geringer Resilienzbreite werden (in mehreren Aufstellungen) Schritt für Schritt dissoziierte Teile angebunden und so dem/der KlientenIn eigene Resourcen vertraut gemacht.

Resilienz

Dyn. Seelenaufstellungen sind kraftvolle Werkzeuge. Ein stimmiger Umgang mit ihnen ist geboten.

Die Resilienzbreite des Klienten ist zu beachten.

Menschliche Entwicklung