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Dynamische-Seelen-Aufstellung®

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Einzel- und Paar-Arbeit nach Vereinbarung


Auch am Aufstellungstag in Zürich am 12.11.2017




Termine 2018


Coaching-Ausbildung

in der Schweiz:

Modul 1

20.-23.9.2018 und 29.11.-2.12.2018


Modul 2

März + Mai 2019



Dynamische-Seelen-Aufstellung®

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Dynamische Seelen-Aufstellungen in der Ahnenarbeit


Bei jedem Naturvolk sind die Ahnen von besonderer Bedeutung. Mit Respekt sieht man auf die Vorfahren. Auch bei uns gab es schamanische Praktiken und Kulte darum, wie beispielsweise das Fest der Ahnen: Samhain. (Die katholische Kirche hat dies in der Form von Allerheiligen/Allerseelen christianisiert). Heute kommt es als Halloween wie eine schlechte Disney-Kopie aus den USA zu uns zurück.


Ahnenerbe


Von heute aus betrachtet geht eine lange Reihe weiblicher und männlicher Ahnen in die Vergangenheit zurück. Wenn man sich das so vorstellen mag: Hinter dem Menschen befinden sich zwei sehr lange Reihen an Vorfahren, die männliche und die weibliche Ahnenreihe, sprich alle Mütter und alle Väter.


Was wurde hinterlassen?

In der Geschichte der Menschen war es normal, dass der Sohn des Müllers wiederum Müller wird, die Tochter der Näherin würde also Kleider nähen, und der Sohn des Jägers auf die Jagd gehen.


Hier wird also nicht nur der Besitz, sondern auch die Möglichkeit zu Überleben vererbt. Übergeben wird damit auch ein wesentlicher Bestandteil von Identität.


So beinhaltet das Erbe ein Wissen zum Überleben.

Generationsübergreifende traumatische Belastungsstörungen


Schwere traumatische Themen sind vererbbar. Die moderne Traumaforschung hat bewiesen, das die Belastung durch schwere Traumata (z.B. Krieg) als posttraumatischen Belastungsstörungen auch an die Folgegenerationen weitergegeben wird. An generationsübergreifenden Störungen des Nervensystems wird dies feststellbar. (Dr. Peter Levine: Somatic Experiencing). Info: www.cranio-se.ch


Es gibt negatives wie positive Formen von Ahnenerbe. Auf negative Belastungen werden wir aufmerksam, wenn sich Ereignisse häufig wiederholen. Beispiele sind Häufungen früh Verstorbenen, Tod- oder Fehlgeburten, psychischen Erkrankungen, sexuellen Störungen, Suiziden…


Negativ belastete Ahnenreihen sind vergleichbar mit Erbkrankheit – allerdings auf der seelischen Ebene.


Aufstellungen von Ahnenreihen


Ahnenreihen werden, je nach Symptomsprache und Vorgeschichte, in der männliche und/oder der weiblichen Linie gestellt.

Diese Arbeit ermöglicht vor allem den Gewinn an Erkenntnissen.


So kann beispielsweise bewusst werden, dass bereits die Uroma die Oma nicht lieben konnte, sondern sehr streng zu ihr war. Dies wird im Verhalten der Oma zur Mutter und von der Mutter zur Tochter weitergegeben und in der Aufstellung erkennbar.

Für die Klientin wird so verständlich, dass der erlebte Mangel an liebevollem Verhalten der eigenen Mutter nicht in der eigenen Unliebenswürdigkeit begründet war, sondern ein Erbe aus der weiblichen Ahnenreihe vorlag.


Neben den Erkenntnisgewinnen sind auch lösende Arbeiten möglich. Bei starken Belastungen wird beispielsweise die Rückgabe des Erbes begleitet.


Die Aufstellungsarbeit mit Ahnenreihen weisen eine eigentlich recht einfache Struktur auf. Sie ergeben eine Vielzahl von Aussagen. Hieraus die für den Klienten wesentlichen „Erbinformationen“ heraus zu lesen, ist allerdings nicht so einfach. Es bedarf des Backgroundwissens und der Erfahrung, um die Qualität und den Erfolg der Arbeit zu gewähren. Das Coaching von Ahnenreihen-Aufstellungen ist ein Teil der Ausbildung.

Ahnin

Das klingt erst einmal positiv. Anders sieht es aus, wenn man sich überlegt, dass mit dem Überleben eines Vorfahren vielleicht auch Gefühlskälte, Angst oder Leid verbunden sind. Wenn über Generationen Kinder sehr streng und lieblos erzogen wurden, um sie für das Leben in der „bösen“ Welt abzuhärten, wird dies weitergegeben. Wenn jemand als Kind in der Ahnenreihe unter seinem emotional verschlossenen Vater litt, wie wollte er dann seinen Kindern ein warmherziger Vater sein?

                                                                                                                           Ahnenerbe

Im Volksmund sagen wir noch heute:


„Wie der Vater, so der Sohn“,


„Wenn du wissen magst, welche Frau du heiratest,

schau dir erst ihre Mutter an“, oder


„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“.

Ahnenerbe